Liebe Frauenfelderinnen und Frauenfelder

Die Stadtratswahlen sind vorbei und die Stadträtinnen und Stadträte für die neue Legislatur wurden bereits im ersten Wahlgang gewählt. Ich bedanke mich für Ihre Stimme und freue mich auf die Herausforderung als neuer Stadtrat. Es werden viele spannende und interessante Arbeiten und Begegnungen auf mich zukommen.

Ich werde mein Bestes geben um diese verlässlich und zielorientiert auszuführen und habe, getreu dem Motto volksnah, ein offenes Ohr für die Frauenfelderinnen und Frauenfelder.

Andreas Elliker


Wichtige Themen - meine Prioritäten


Kommunikation

Um Menschen zu verstehen, braucht es Begegnungen und Gespräche. Alle haben Stärken und Schwächen. Auf den Stärken der Mitarbeitenden möchte ich aufbauen, die Schwächen ansprechen, um so gemeinsam daran zu arbeiten. Ein gutes Einfühlungsvermögen ist wesentlich. Als Laufsportler im Leichtathletikclub Frauenfeld habe ich als Athlet und auch als Trainer viel profitieren dürfen. Die Motivation ist ein Grundpfeiler dafür. Die eigenen Schwächen zu kennen, an sich zu arbeiten, sich selbst zu hinterfragen, zu eigenen Fehlern zu stehen, um so in Zukunft optimal arbeiten zu können, sind Garant für Erfolg und tragbare Lösungen.

Strategie für Frauenfeld

Die Stadt Frauenfeld steht vor weiteren Herausforderungen. Die Mobilitäts- und Liegenschaftsstrategie sind aufeinander abzustimmen. Die verfügbaren finanziellen Mittel müssen im Fokus bleiben. Die Zusammenarbeit mit den Werkbetrieben und dem Tiefbau soll weiter so bestehen bleiben.

Liegenschaften

Bei der Liegenschaftenstrategie der Stadt Frauenfeld, vor allem bei den Sportanlagen und der Stadtkaserne sind für mich noch offene Fragen. Dafür braucht es eine langfristige Planung. Die bestehenden Anlagen haben Vorrang. Sehr wichtig ist mir auch die Zusammenarbeit mit den Schulgemeinden Frauenfeld.

Mobilität

Die Bedürfnisse sich in einer Stadt ausleben zu dürfen sind gross. Im Bereich der Mobilität wird es kaum möglich sein, alle Wünsche erfüllen zu können. Trotzdem braucht es mehrheitsfähige Lösungen, um möglichst vielen Frauenfelderinnen und Frauenfeldern eine höhere Lebensqualität zu gewährleisten.

Werkbetriebe

Der Energiemarkt steht mit der Liberalisierung vor neuen Herausforderungen. Noch ist nicht abzuschätzen, wohin diese Reise geht. Die Bezüger der Stadt Frauenfeld sollen weiterhin verlässliche Lieferungen von Wasser, Strom, Gas und Fernwärme erhalten. Der Zustand dieser Netze ist effizient zu unterhalten. Die erneuerbare Energie spielt eine grosse Rolle. Ein grosses Augenmerk ist auf Nachhaltigkeit zu legen. Ist diese nicht gegeben, muss zurückhaltend in neue Technologien investiert werden.





Als jüngstes von vier Kindern durfte ich eine glückliche Kindheit auf dem elterlichen Bauernhof in Osterhalden bei Frauenfeld erleben. Ich liebe die Tiere und die Natur und war stets gerne im Stall und im Freien. Für mich war schon als Kind klar, dass ich den Beruf Landwirt erlerne möchte. Daneben kam meine Leidenschaft für den Laufsport auf. So bin ich seit dem frühen Primarschulalter Mitglied im LC (Leichtathletik Club) Frauenfeld, wo ich ideale Bedingungen erhielt, diesen Sport auszuüben.

Nach der Schulzeit in Frauenfeld, erlernte ich während drei Jahren auf zwei verschiedenen Lehrbetrieben im Kanton Thurgau den Beruf des Landwirts. Es folgte die Rekrutenschule als Panzersoldat Obergefreiter. In den folgenden Jahren arbeitete ich an verschiedenen Stellen und Funktionen als Landwirtschaftlicher Mitarbeiter, als Verkaufsberater in der Landi und als Futtermittelberater im Biobereich. Während dieser Zeit habe ich auch die Ausbildung zum diplomierten Meisterlandwirt am BBZ Arenenberg erfolgreich abgeschlossen.

Am 1. Januar 2016 habe ich den elterlichen Bio-Landwirtschaftsbetrieb übernommen.

Politische Berührung gab es erstmals in der Oberstufe im Oberstufenzentrum Auen. In meinem letzten Schuljahr wurde der Schülerrat gegründet, in welchem ich auch Mitglied war. Interesse an der Politik wie auch an der Stadt Frauenfeld habe ich seit meiner Jugendzeit. So wurde ich 2008 Mitglied der SVP Stadtpartei Frauenfeld. Bei den Gemeinderatswahlen 2011 erfolgte dann auf Anhieb die Wahl ins Gemeindeparlament, dem ich bis heute angehöre. Seit 2014 bin ich Präsident der SVP Stadtpartei. Der Einsatz für das Allgemeinwesen ist mir sehr wichtig. Es macht mir viel Freude mit Leuten aus verschiedenen Gesinnungen gemeinsame Lösungen zu finden.

Politische Tätigkeit im Gemeinderat für die SVP Stadtpartei Frauenfeld



Politische Tätigkeit für die SVP Stadtpartei Frauenfeld

Im Jahr 2016 durfte ich den Bio-Landwirtsschaftbetrieb von meinen Eltern übernehmen, den ich mit Mitarbeitern bewirtschafte. Seit 1996 wird unser Betrieb nach den Richtlinien des Biologischen Landbaus geführt. Auf dem Milchwirtschaftsbetrieb leben gut 50 Braunviehkühe, sowie gut 30 Kälber und Rinder. Gleichzeitig bauen wir mit viel Erfahrung auf unseren Feldern und Mais, Weizen, Dinkel und Gerste an. Wir achten auf die Einhaltung des Kreislaufs. Unser klares Ziel ist es, möglichst wenige Rohstoffe zuzukaufen. Die Tiergesundheit der Milchviehherde wird seit vier Jahren ohne Antibiotika und Chemotherapeutika sichergestellt.

Der Beruf ist auch eine meiner grossen Leidenschaften. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Boden, Witterung, Tier und Mensch fasziniert mich sehr.

Weitere berufliche Tätigkeiten










Volksnah

Der Kontakt zur Bevölkerung ist für mich wegweisend. Die Kommunikation spielt dabei eine grosse Rolle. Dazu gehören auch Gespräche von Mensch zu Mensch. Für die Anliegen der Bevölkerung habe ich ein offenes Ohr und dies immer mit Blick auf die ganze Stadt. Den Frauenfelder Gemeinderat will ich früh einbeziehen, denn seine Mitglieder sind gewählte Vertreterinnen und Vertreter des Volks.


Zielorientiert

Um sich zu messen, braucht es Ziele. Diese müssen gesetzt und je nach Ausgangslage gesetzt und angepasst werden. Bei Anpassungen und Veränderungen braucht es verständliche Begründungen. Aus dem Beruf und Sport kenne ich das genau. Denn; nur wer sich Ziele setzt, kann diese auch erreichen.


Verlässlich

Als Stadtrat muss ich mehrheitsfähig sein, wofür Kompromisse eingegangen werden müssen. Absprachen und Versprechen will ich einhalten können. Das Gesetz muss dabei beachtet und eingehalten werden. Sehr wichtig ist mir jedoch, dass keine zusätzlichen Vorschriften gemacht werden. Das Gewerbe- und Siedlungsgebiet muss sich entwickeln können.